Die kuriosesten Nachrichten

 

Kein Witz: Bubba (10 Monate) hat einen US-Waffenschein

Chicago - Die Amerikaner sind Waffenfanatiker: Bubba Ludwig aus Chicago kann noch nicht laufen und sprechen - aber eine Schusswaffenlizenz hat er schon.

Der zehn Monate alte Junge erhielt die Waffenlizenz, nachdem sein Vater Howard einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Er bezahlte die Gebühr von umgerechnet 6 Franken und gab Grösse und Gewicht seines Sohnes an: 68,8 Zentimeter, neun Kilogramm.

Vater unterschrieb für den Sohn
Statt einer Unterschrift seines Sohnes kritzelte der Vater einfach etwas Unleserliches auf das Papier. Eine Altersbegrenzung für Schusswaffenlizenzen existiert nicht. Mit den handschriftlich ausgestellten Anträgen möchte der Staat verhindern, dass Waffen in die Hände von verurteilten Straftätern gelangen.

Schrotflinte vom Opa erhalten
Der 30 Jahre alte Howard Ludwig stellte seinen Antrag für eine Schusswaffenlizenz, nachdem der Grossvater dem kleinen Bubba eine Schrotflinte geschenkt hatte. Die Mutter fand die ganze Aktion gar nicht so lustig. "Als sie davon hörte, wurde sie richtig wütend", sagte Vater Howard gegenüber "The Daily Telegraph". Bubba, eigentlich Howard David Ludwig, soll nun die Schusswaffe frühstens zu seinem 14. Geburtstag bekommen.

Quelle: "Heute", 16. Mai 2007

 

Wirbel um Bushs Longhorn-Gruß

Viele Europäer, die Bushs Amtseinführung im Fernsehen verfolgten, staunten nicht schlecht: Der US-Präsident reckte breit grinsend vor laufenden Kameras Zeigefinger und kleinen Finger nach oben. Hatte der mächtigste Mann der Welt da etwa vor laufenden Kameras einen satanistischen Gruß vollführt?

Hamburg - Um es gleich vorweg zu nehmen: Der bekennende Christ Bush hat nicht die religiösen Fronten gewechselt. Die Handbewegung, die in Europa als Satansgruß gilt, hat in Bushs Heimatstaat Texas eine andere Bedeutung. Denn schließlich hat nicht nur der Teufel Hörner, sondern auch Longhorn-Rinder - dem Namen entsprechend sogar besonders lange.

Der Gruß stammt von Sportveranstaltungen der "University of Texas Longhorns". Die Fans feuern ihre Mannschaften mit dem Ruf "Hook 'em, Horns!" ("Nehmt sie auf die Hörner, Jungs!") an. Bush hatte bei seiner Inaugurationsfeier die Marschkapelle der "Longhorns" gegrüßt, die bei der Feier in Washington zu seinen Ehren aufspielte.
Seine ganze Familie tat es ihm nach. "Schockgruß von Bush-Tochter", stand auf der Website der norwegischen Internetzeitung "Nettavisen" zu lesen. In Skandinavien ist der Gruß gebräuchlich unter Death-Metal-Bands und Fans. Auch in Italien kennt man die Handbewegung: Sie bedeutet so viel wie Gehörnter oder Betrogener - und gilt als rüde Beschimpfung.

Quelle: Spiegel Online

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit 60 Flaschen Bier aus Lawine entkommen: Mann pinkelte sich den Weg frei

In der slowakischen Hohen Tatra hat sich ein Mann mittels 60 Flaschen Bier aus einer Lawine befreien können, die seinen Wagen auf einer Gebirgsstraße dreieinhalb Meter tief unter sich begraben hatte.

Nachdem er den erfolglosen Versuch aufgegeben hatte, sich mit den Händen einen Weg aus der Lawine zu graben, betrank sich Richard Kral mit den 60 Halbliterflaschen Bier, die er in seinem Auto transportierte, um den Schnee mit seinem Urin zu schmelzen.

Vier Tage, nachdem sein Audi in dem Schnee begraben worden war, fanden Rettungskräfte den betrunkenen Mann auf der Straße. Er klagte über Schmerzen in der Leber.

Quelle: Stern Shortnews

 

 

Post wollte Hitler Karte im Bundestag zustellen

Gnadenlos korrekt: Die Deutsche Post fahndet auch 60 Jahre nach dem Tod Adolf Hitlers nach dessen derzeitigem Aufenthaltsort. Im Bundestag wurde am Mittwoch eine in England abgeschickte Postkarte zugestellt.

Berlin - "To Führer Adolf Hitler, Reichstag, German Parliament, Berlin, Germany" hatte der Absender handschriftlich auf der Karte vermerkt. Sie wurde von der Post mit der Bemerkung zugestellt: "Sendung nachadressiert wegen unkorrekter Anschrift. Bitte Absender verständigen. Deutsche Post". Als korrekte Anschrift vermerkte die Post: "Deutscher Bundestag, 11011 Berlin".

Während man die Postkarte in der Pressestelle des Bundestags für einen schlechten Scherz hält, sieht die Post den Vorfall eher als Beweis für gute Arbeit. Die Post habe nicht das Recht, Sendungen einfach aus dem Verkehr zu ziehen, nur weil der Empfänger bereits verstorben sei, sagte ein Sprecher SPIEGEL ONLINE. Solange die Adresse noch existiere, würden Briefe und Pakete zugestellt - was danach damit passiere, gehe die Post nichts an.

Quelle: Spiegel Online

 

 

Versuchter Überfall mit Sektflasche - Bierflasche treibt Mädchenbande zur Flucht

Düsseldorf: Eine Gruppe von Mädchen hatte am Montag versucht, einen Kiosk mit einer Sektflasche zu überfallen. Dies gelang jedoch nicht, da die Besitzerin eine Bierflasche zückte und die Mädchenbande bedrohte.
Die Bande hatte versucht, den Kiosk der 37 Jahre alten Besitzerin mit den Worten 'Das ist ein Überfall!' zu überfallen. Wenig eingeschüchtert nahm die 37-Jährige eine leere Bierflasche und bedrohte die Mädchen damit. Eines der Mädchen warf mit der Sektflasche auf die Besitzerin, die jedoch davon verfehlt wurde. Danach flohen die Mädchen.

Quelle: Stern Shortnews

 

 

172 Fans reichten Klage gegen Limp Bizkit ein

Auf einem Konzert der Band Limp Bizkit in der Nähe von Chicago wurde der Sänger der Band von einer Zitrone genau zwischen die Beine getroffen. Wegen des Treffers und der anhaltenden Pfiffe fing der Sänger an die Konzertbesucher zu beschimpfen.
Fred Durst beschimpfte das Publikum mit schwulenfeindlichen Äußerungen und fing laut Augenzeugenberichten mit mehreren Konzertbesuchern eine Schlägerei an. Nun reichten 172 Fans Klage gegen die Band ein.
Da das Konzert nach 17 Minuten zu Ende war, verlangen die Konzertbesucher nun ihr Eintrittsgeld zurück. Sollten die Fans vor Gericht Recht bekommen, droht der Band, dass 40.000 Konzertbesucher den 172 Fans folgen und auch Klage einreichen.

Quelle: Stern Shortnews

 

 

Korea sagt Langhaarigen den Kampf an

Die kommunistische Regierung Nordkoreas droht Langhaarträgern mit Bloßstellung, sollten sie nicht auf ihren bourgeoisen Kopfschmuck verzichten. Die hirnrissige Begründung: Lange Haare behindern die Gehirnaktivität, indem sie den Nerven Sauerstoff entziehen.

Seoul - Die Regierung Nordkoreas hat langhaarigen Männern den Kampf angesagt. Sie werden aufgefordert, ihr Haar in "sozialistischer Manier" zu tragen. Ansonsten gelten sie als "blinde Anhänger der Bourgeoisie" und "unhygienische, antisozialistische Dummköpfe". Machthaber Kim Jong Il, der selbst lange Jahre eine "wilde Frisur" trug, setzte kürzlich mit einem neuen Kurzhaarschnitt ein Zeichen.

Unterstützt wird die Aktion von Nordkoreas führendem Fernsehsender, der Langhaarsünder mit Namen und Adresse nennt und damit öffentlich bloßstellt. Die Aktion "Lasst uns unser Haar gemäß dem sozialistischen Lebensstil zurechtmachen" startete bereits im Oktober vergangenen Jahres und fordert, dass Haare nicht länger als fünf Zentimeter getragen werden sollen. Älteren Männern wird jedoch ein Zugeständnis gemacht: Um mögliche Glatzen zu kaschieren, dürfen sie die Haare bis zu sieben Zentimeter lang wachsen lassen.

Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass lange Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im Kopf Sauerstoff entzögen. Warum es Frauen dann allerdings immer noch erlaubt ist, ihre Haare lang zu tragen, bleibt unklar.

Hintergrund der Aktion ist die wachsende Besorgnis der Regierung, dass ausländische Einflüsse und Informationen in zunehmendem Maße in das Land kommen und dass sie die Kontrolle über die Bevölkerung verliert.

Auch in Südkorea waren in den siebziger Jahren zum Höhepunkt der Herrschaft des Machthabers Park Chung Hee lange Haare bei Männern verboten. Langhaarige Studenten wurden festgenommen und auf Polizeiwachen gebracht, wo ihnen zwangsweise die Haare geschnitten wurden. Erst nachdem sie schriftlich ihr Bedauern bekundet hatten, wurden die Haar-Sünder freigelassen.

Quelle: Spiegel Online

 

 

London: Frau kauft 10.656 Riegel "Mars" bei Woolworth

Am Dienstag äußerte eine Frau, den Angaben zufolge libanesischen Aussehens, einen ausgesprochen seltenen Wunsch in einer Londoner Woolworth-Filiale: Sie wünschte, sämtliche Mars-Riegel, auch den Lagervorrat der Niederlassung, zu erwerben.

Ihrem Wunsch wurde entsprochen. Sie kaufte insgesamt 10.656 Riegel, verpackt in 200 Boxen, und bezahlte anstandslos die geforderte Summe von umgerechnet 3.153 Euro. Die Süßigkeiten wurden in der Limousine, mit der sie angekommen war, verstaut.

Konzernsprecher Daniel Himsworth kommentierte verwundert, dass niemand wüsste, was die Kundin mit dieser hohen Anzahl an Marsriegeln vorhabe. Sicher ist jedoch, dass es sich um einen bislang einzigartigen Kaufvorgang in der Filiale handelte.

Quelle: Stern Shortnews

 

 

Iran: 16-Jährige wegen 'moralischer Verdorbenheit' öffentlich gehängt

Ein Richter verurteilte die 16-jährige Ateqeh Sahaleh aus Neka (Nordiran) wegen 'moralischer Verdorbenheit' zum Tode. Sie war anscheinend vergewaltigt worden. Am 15. August wurde das junge Mädchen schließlich öffentlich gehängt.

Die 16-Jährige verteidigte sich selbst. Als sie dem Richter erzählte, er solle die wirklichen Täter bestrafen und nicht die Opfer, setzte sich dieser verstärkt für die Hinrichtung des Kindes ein.

Der fundamentalistische Moslem Haji Rezaii, der Sahaleh verurteilt hatte, sagte bei einem Interview aus, dass er sich aufgrund ihrer 'scharfen Zunge' so entschieden hatte.

Quelle: Stern Shortnews

 

 

Nationalkonvent: George W. Bush macht sich über sich selbst lustig

Auf dem Nationalkonvent in New York zeigte sich der amtierende US-Präsident George W. Bush gestern Abend auf einer humorvollen Art und Weise von seiner selbstkritischen Seite. "Sie werden wahrscheinlich bemerkt haben, dass auch ich einige Makel habe."

"Die Leute müssen manchmal mein Englisch verbessern. Als selbst Arnold Schwarzenegger damit anfing, wurde mir klar, dass ich ein Problem habe", so Bush.

Anschießend ging er auf seine, von vielen Leuten kritisierte Gangart ein: "Manche Leute sehen mich an und bemerken ein gewisses Stolzieren. In Texas nennt man das "gehen"."

Quelle: Stern Shortnews

 

 

'Bertha, übel, siegfried, ...': Essener Schüler nahm Polizeiauskunft sehr genau

Ein 15-jähriger Schüler aus Essen hat sich im Polizeipräsidium telefonisch nach der Adresse erkundigt, an die er seine Bewerbung für einen Praktikumsplatz zu richten hat.

Die richtige Schreibweise der 'Büscherstraße' beschrieb der Beamte dem Jungen mit Hilfe des Buchstabenalphabets. Der Schüler nahm den Polizisten ganz genau und schickte das Schreiben in die 'Berthaübelsiegfriedthesaheinrichemilrichardstraße'.

Allem Anschein nach hatte der 15-Jährige den Buchstaben 'c' nicht richtig verstanden, da er 'Thesa' statt 'Cäsar' auf den DIN-A4-Umschlag kritzelte, der dennoch das Polizeipräsidium erreichte, denn für das Postwertzeichen fand er auch noch Platz.

Quelle: Stern Shortnews

 

 

Royal Navy erlaubt Satanismus

London - Auf den Schiffen der britischen Royal Navy darf von nun an auch Satanismus praktiziert werden. Da die Marine keine Religion diskriminieren will, erhielt der Techniker Chris Cranmer (24) eine offizielle Genehmigung zur Ausübung seines Glaubens.

"Wir glauben, dass er der erste bekennende Satanist in Diensten der Streitkräfte ist", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in London der Zeitung "The Guardian".

Ein Sprecher der Marine sagte: "Wir sind ein Arbeitgeber, der jedem die gleichen Chancen bieten will, und wir wollen niemanden von seinen persönlichen religiösen Ansichten abbringen." Cranmer ist seit neun Jahren bekennender Satanist. "Ich wollte nicht mehr das Gefühl haben, dass ich abends im Bett nicht meine Satansbibel rausholen kann, um mich etwas zu entspannen", erläuterte er.

Quelle: www.gmx.net

 

 

Metallica-Sound als Folter

Bagdad – US-Militärs benützen Metallica-Songs, um den Widerstand von irakischen Gefangenen zu brechen. „Diese Leute haben noch nie Heavy Metal gehört, die halten das nicht aus“, erklärte Sergeant Mark Hadsell dem Magazin „Newsweek“. „Enter Sandman“ ist der Favorit der amerikanischen Verhörspezialisten.
Aber auch Kinderlieder wie der „Sesamstrasse“-Titelsong lassen die gefangenen Irakis leiden.

Quelle: 20 Minuten

 

Grosse Hoden oder grosses Hirn

London - Forscher haben herausgefunden, was böse Zungen schon längst behaupten: Männchen haben entweder grosse Hoden oder ein grosses Hirn - zumindest bei Fledermäusen. Das berichten US-Forscher in den "Proceedings" der britischen Royal Society.
Der Biologe Scott Pitnick von der Universität Syracuse und seine Kollegen verglichen das Sexualverhalten mit Hoden- und Hirngrösse bei 334 Fledermaus- und Flughundarten. Ergebnis: Wer häufig den Sexualpartner wechselt, hat relativ grosse Hoden. Dafür ist das Hirn kleiner. Ein grosses Hirn ist sehr energieaufwändig, ebenso die Produktion vieler Samenzellen. Deshalb können sich die Tiere nicht beides leisten.

Quelle: 20 Minuten, 7. Dezember 2005